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Allgemein
Der "Data Matrix Code" ist neben dem PDF417 wohl der bekannteste Vertreter der
2D-Code Familie. Wobei es sich beim DataMatrix um einen reinen Matrixcode und
nicht über einen so genannten Stapelcode handelt. Er wird gerne für
dauerhafte Direktbeschriftungen auf z. B. Werkzeugen, Motor-, Triebwerksteilen
und chirurgischen-medizinischen Instrumenten verwendet. Der Data Matrix Code
wird auch mehr und mehr in der Produktion, im Automobilbau, bei chemischen und
biomedizinischen Analysegeräten wie auch im Dokumentenhandling verwendet. Die
aktuellste und sicherste Version ist der Data Matrix Code ECC 200. Die Größe des
rechteckigen Codes ist variabel, die Symbol-Elemente sind quadratisch.
Aufbau des Data Matrix

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Der Finder, die feste
Begrenzungslinie (’Ecke’). Dieser dient zur Mustererkennung und wird für
die Berechnung der Drehlage des Data Matrix Codes verwendet. |

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Die nicht geschlossenen
Grenze (gegenüberliegende Ecke). Diese offene Ecke wird zur
Identifizierung der Anzahl von Zeilen und Spalten benutzt. Das ist die
sogenannte „Matrixdichte“. Beim ECC 200 ist das Element in der oberen
rechten Ecke weiß.
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Der Speicherbereich.
Dieser enthält die binäre Information in codierter Form. Je nach
Zellengröße definiert sich auch die Anzahl der möglichen Information. |
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Die 'Ruhezone'. Diese
leere Zone umgibt den Data Matrix Code. Sie enthält weder Informationen
noch wird sie zur Orientierung verwendet. Die Breite der Ruhezone
beträgt ein Feld bzw. eine Zeile. |
Zur Orientierung des Codes wird als Suchelement die Ecke verwendet, die aus
einer waagrechten und senkrechten Begrenzungslinie besteht. Bei größeren Codes
kommen auch so genannte Gitter-Ausrichtungsbalken zum Einsatz. Mit diesem Code
lassen sich bis zu 1558 ASCII-Zeichen und Sonderzeichen (erweiterter
Zeichensatz, 8 bit) bzw. 2334 ASCII-Zeichen (7 bit) oder 3116 Ziffern codieren.
Die Reed-Solomon-Fehlerkorrektur bietet eine hohe Datensicherheit. Eine
Rekonstruktion des Dateninhaltes ist selbst dann noch möglich wenn Teile des
Codes überdeckt oder zerstört wurden.
Vorteile des Data
Matrix
- Flexibel in der Anwendungs-Größe
- Sehr hohe Informationsdichte auf kleinstem Raum
- Jeder Lesewinkel ist problemlos möglich
· geringste Anforderungen an Farbkontrast und Druckqualität und somit auch für
Direktbeschrifter
(z.B. Laserbeschrifter oder Nadelpräger) geeignet damit geringerer
Kontrast als bei Barcode nötig
- Fehlerkorrektur durch "Reed-Solomon"-Algorithmus - es können bis zu 25 % des
Codes zerstört sein.
Anwendungsbeispiele
- Lesen von dauerhaften Direktbeschriftungen (z.B. auf Werkzeugen,
Motorenbauteile, Triebwerksteile,
chirurgisch-medizinische Instrumente etc.)
- Produktion / Fertigung (Kennzeichnung von elektronischen Bauteilen, Werkzeuge)
- Chemische und biomedizinische Analysegeräte
- Elektronische Leiterplatten
- Pharmazeutische Kleinverpackungen
- Warenein-/ausgangkontrolle
- Spezielle Zutrittskontrolle
- Diskrekte Kennzeichnung (z.B. Dokumente oder Personalkarten)
- Mail-, Brief-, Dokumentenverfolgung
Erzeugung eines Data Matrix Codes
Data Matrix Codes können mit den meisten Etiketten- und Laserdruckern problemlos
erstellt werden. Dabei wird der Code auf ein herkömmliches Etikett oder ein
Papier gedruckt. Etikettendrucker haben in der Regel 2D Codes in Ihrer
Druckersprache bereits implementiert, so dass statt großer Grafikdaten nur eine
Kommandozeile geschrieben werden muss. Alternativ unterstützen Etikettendrucker
heute auch Standard Windowstreiber, so dass der Einrichtungsaufwand sehr gering
ist. In diesem Fall verhält sich die Codeerzeugung so, dass die Codes als Grafik
an den Drucker geschickt werden. Für die Direktkennzeichnung auf beispielsweise Motorteile,
Platinen, etc. werden meist Laserkennzeichnungssysteme genutzt, die den Code per
Laser direkt auf das Teil brennen. Eine ganz besondere Art ist das "nageln" des
Codes. Dabei werden die Dots in das Material quasi geprägt.

Beispiel Dot-Code
Lesen eines Data Matrix Codes
Im Unterschied zu 1D-Barcodes wird beim 2D-Barcode auf jeden Fall ein
"Kamerasystem" zur Erfassung und Auswertung benötigt. Dabei wird die Information
mit einer Kamera zweidimensional erfasst und ausgewertet. Hierfür müssen
2D-Barcodes mit einer Lichtquelle flächig beleuchtet werden, das vom 2D-Barcode
reflektierende Licht wird dann auf einer "Bildebene" z. B. einem CMOS-Sensor
abgebildet und ausgewertet.
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Wieviele Daten bei welchem Data Matrix?
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Erfahren Sie in diesem
TecSheet, wieviele Daten in die unterschiedlichen Data Matrix Größen
passen.
[PDF] |
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