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Allgemein
Das klassische Barcodeetikett bildet meist die Grundlage für eine
Barcodeanwendung. Besonders geeignet für die Erzeugung von Barcodeetiketten sind
Etikettendrucker, die in allen Preisklassen und Ausstattungen erhältlich sind.
Für die Auswahl des geeigneten Etikettendruckers für Ihre Anwendung sollten Sie
die nachfolgenden Eigenschaften und Möglichkeiten kennen:
Unterschied Thermodirekt / Thermotransfer
Druckverfahren
Thermodirekt: Beim Thermo- oder Thermodirekt - Druckverfahren
benötigt der Drucker lediglich so genannte Thermoetiketten. Bekannt ist dieses
Druckverfahren vor allem aus dem Bereich der Faxe. Die durch den Druckkopf
erzeugte Hitze löst auf einem Thermoetikett eine chemische Reaktion aus, die
schließlich das Druckbild erzeugt. Thermodirektdrucker sind für den
Druck von Etiketten für kurzfristige Informationen zu empfehlen, wie
beispielsweise Paket- und Versandetiketten, oder für interne Etiketten, die nur
einen kurzen Lebenszyklus überstehen müssen.
Nachteil: Höhere Belastung des Druckkopfes, Kaum Resistenzen gegenüber
Hitze, UV-Licht, Feuchtigkeit, Säure, Fette - führt bei längerer Belastung zur
Unleserlichkeit des Labels.
Thermotransfer: Thermotransferdrucker benötigen neben dem reinen
Etikettenmaterial ein spezielles Farbband - auch Thermotransfer-Folie genannt.
Die Hitze des Druckkopfes schmilzt dabei die Beschichtung von der Folie und
erzeugt so das Druckbild. Abhängig von der verwendeten Folie ergeben sich
absolut widerstandsfähige Etiketten. Deshalb eignen sich diese Drucker ideal für
Etiketten, die einen langlebigen Druck benötigen, Resistenzen gegen Öle, Fette,
Säuren benötigt werden oder die im Außeneinsatz genutzt werden.
Nachteil: Höherer Bedarf an Verbrauchsmaterial.
Für jeden Zweck den richtigen Drucker
Abhängig vom Druckaufkommen, von den Anforderungen und dem Einsatzgebiet
ergeben sich im wesentlichen 4 unterschiedliche Klassen:
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Desktopdrucker:
Etikettendrucker mit günstigem Preis-/Leistungsverhältnis. Die Drucker
eignen sich besonders für den Einsatz im Büro- oder Laborbereich, sowie
sporadisches Drucken mit kleinem oder mittleren Druckaufkommen. Die
Drucker sind meist sehr kompakt und daher auch bei wenig Platz gut
geeignet. Preisklasse 300 - 500 Euro.
<Beispiel:
Zebra LP2844 / TLP2844>
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Mid-Range Drucker:
Etikettendrucker mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis. Die Drucker
eignen sich für den Einsatz im Büro, Lager, Wareneingang, sowie für
häufiges Drucken oder größere Stapeldruckaufträge. Viele Drucker dieser
Klasse sind bereits mit einem Teil- oder Vollmetallgehäuse ausgestattet
und sind sehr robust.
Preisklasse 700 - 1200 Euro.
<Beispiel: Zebra
Z4Mplus>
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Industriedrucker:
Hochleistungsdrucker für den Einsatz im rauen industriellen Umfeld. Auch
geeignet für den 24 Stunden Einsatz und für äußerst präzise
Kennzeichnung.
Preisklasse 1500 - 5000 Euro.
<Beispiel: Zebra
110 XiIIIplus>
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Mobile Drucker: Die
Drucker sind dank internem Akku vollkommen mobil zu betreiben und können
am Mann getragen werden. Die Drucker verfügen meist über Thermodruck und
eignen sich wegen des relativ geringen Etikettenraums für kleineres bis
mittleres Druckaufkommen. Ideal im Handel zur Preisauszeichnung,
Inventur, Lager oder im Outdoor-Berich. Zur Kommunikation sind die
meisten Geräte zusätzlich zur reinen Kabelverbindung auch mit IrDa,
Bluetooth oder WLAN erhältlich.
Preisklasse 700 - 1500 Euro.
<Beispiel: Zebra RW420> |
Die wichtigsten Optionen für
Ihren Drucker
Die meisten Drucker verfügen in der Basisausstattung über alles Nötige um
Etiketten zu drucken. Oft ist es jedoch nötig, mit speziellen Optionen den Druck
aufzurüsten, damit das Handling optimal für die gedachte Aufgabe wird.
Spendeeinrichtung (Peel):
Die Option erlaubt es, dass die Etiketten nach dem Druck vom Anwender direkt
abgenommen werden können. Der Spender schält das Etikett vom Trägermaterial ab
und erlaubt so die einfache Abnahme. Je nach eingesetzter Spendeeinheit wird das
Trägermaterial dann nach außen weggeführt oder im Druckerinneren aufgewickelt.
Schneidemesser (Cutter):
Die Option schneidet nach dem Druck das Etikett einfach ab. Dabei fällt das
Etikett z.B. in einen Auffangbehälter.
Ethernet / WLAN:
Um den Drucker direkt im LAN- oder WLAN anzusprechen können die meisten Modelle
heute mit speziellen Optionen ausgestattet werden. Neben der eigentlich
Druckfunktion per Netzwerk ermöglichen viele Hersteller auch eine komfortable
Administration des Geräts, sowie ein Alert-Management. (Drucker meldet: Kein
Papier mehr, etc.)
Speichererweiterung:
Neben der klassischen internen Speichererweiterung bieten viele Drucker die
Option CF-Karten als Speicher für Daten oder Etiketten-Layouts zu verwenden.
Dies ermöglicht es beispielsweise, dass nur die reinen Druckinformationen, also
die variablen Daten, zum Drucker übertragen werden, statt das ganze Layout. Dies
spart Ressourcen.
Das richtige Etikettenmaterial
Das benutzte Verbrauchsmaterial ist der entscheidende Punkt, damit Ihre
Druckvorhaben ein optimales Ergebnis erzielt. Nicht nur die Qualität des
optischen Druckbildes, sondern auch das Handling mit dem Material sind
entscheidend. So ist es beispielsweise fatal, wenn Sie herkömmliche
Etiketten auf fettigen Untergründen kleben möchten oder wenn Etiketten nach dem
Drucken erst manuell zurecht geschnitten werden müssen. Diese Kontra-produktiven
Gefahrenquellen gilt es von vorne herein auszuschließen.
Worauf Sie bei Etiketten achten müssen:
- Thermo- oder Thermotransfer
- Kleber (permanent, widerablösbar, besondere Oberfläche)
- Besondere Resistenzen (Hitze, Kälte, Fette, Öle, Säure, UV-Licht)
- Etiketten- und Endlosmaterial
- Etikettenmaterial: Papier, PE, PET, PVC, Karton, etc.
Das richtige Folienmaterial
Abhängig von den eingesetzten Etiketten ist die passende Folie unabdingbar.
Folienmaterial ist in der Regel schwarz. Für besondere Aufgaben sind jedoch auch
farbige oder transparente Folien erhältlich. Es wird zwischen 3 verschiedenen
Folienarten (Qualitäten) unterschieden.
Wachs (Standard):
Preisgünstige Qualität für robusten Druck und ideal für Papier- und
Kartonetiketten.
Wachs / Harz:
Für hohe Auflösung, gute Wisch- und Kratzfestigkeit. Ideal für Folien und hohe
Druckgeschwindigkeiten für Hochglanzetiketten (PE, PP, PET).
Harz:
Hochbeständig, extrem widerstandsfähig gegen Kratzen, Cheikalien, hohe
Temperaturen. Ideal für glatte, glänzende Oberflächen. (PE, PP, PET). Sehr
druckkopfschonend.
Endlos ist nicht gleich endlos!
Häufig wird Endlosmaterial mit Etiketten auf Rollen verwechselt. Was jedoch
falsch ist. Im Gegensatz zu herkömmlichen Etiketten, die zwischen jedem Etikett
einen Abstand haben, ist Endlosmaterial ein durchgängiges Etikettenmaterial ohne
Lücken. Endlosmaterial eignet sich sehr gut für:
- Drucker die über ein Schneidemesser (Cutter) verfügen.
- Für Entwickler, die häufig unterschiedlich große Etiketten drucken müssen,
ohne das Material zu wechseln.
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| Etiketten |
Endlos-Material |
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